Kaaris dégaine "Byakugan" : le retour aux sources du Dozo est-il réussi ?
Musique
Thomas

Kaaris zieht mit "Byakugan" los: Ist die Rückkehr zu den Wurzeln des Dozo gelungen?

Wenn Sie dem französischen Rap folgen, ist Ihnen das Ereignis dieses Juni 2026 nicht entgangen. Drei Jahre nach seinem letzten Studioalbum Day One ist K Double A seit dem 12. Juni 2026 zurück im Geschäft. Und er ist nicht hier, um nur mitzuspielen. Mit seinem neuen Projekt, treffend Byakugan genannt, liefert uns der Rapper aus Sevran eine Mixtape, die bereits die Lautsprecher zum Beben bringt und das Netz spaltet.

 

Das Mixtape-Format: eine Rückkehr mehr als 10 Jahre zurück

Das ist das erste Detail, das die Fans bei der Ankündigung des Projekts beeindruckte: Byakugan ist kein Album, sondern eine 14-Track-Mixtape. Man muss bis zu Double Fuck zurückgehen, das vor mehr als zehn Jahren erschien, um Kaaris in diesem Format zu finden. Ein Format, das ihm historisch mehr Freiheit, einen roheren Ton und völligen Verzicht auf Kompromisse bietet.

Warum "Byakugan"? Das Auge, das alles sieht!

Der Titel des Projekts ist eine direkte Referenz an das Manga-Universum Naruto. Der "Byakugan" ist eine spezielle Pupille, die es erlaubt, durch Materie und Wesen hindurchzusehen. Laut Radio France ist es eine schöne Metapher: Dieses Werk ist introspektiv. Kaaris wirft einen klaren, ungefilterten und manchmal brutalen Blick auf seinen eigenen Weg in der Musikindustrie.

 

Weg mit Autotune, Platz für "Gewalt" und "Dreck"

Musikalisch hält Byakugan seine Versprechen. Die Einschätzung spezialisierter Medien wie Generations ist eindeutig: Autotune ist im Projekt nahezu verbannt zugunsten einer bewussten verbalen Aggression und ununterbrochenem "Kickage".

Kaaris' Schreibstil hat sich weiterentwickelt. Er ist hier direkter, brutaler und verzichtet manchmal auf die Komplexität seiner früheren Metaphern zugunsten reiner Effektivität.

Unter den 14 Tracks stechen besonders hervor:

  • "Le Sevranais" und "Huracan": Rohe Titel, die an die kämpferische Ästhetik des Kaaris der ersten Stunde erinnern.
  • "Deuxième prime": Ein Stück mit einem aussagekräftigen Titel, das die glühende Energie der Or Noir-Zeit zurückbringt.
  • "Rajel" und "Van Halen": Zwei Tracks, bei denen der Dozo besonders auf Technik achtet.
  • "Camp des Loges": Die einzige echte Verschnaufpause des Projekts, ein etwas sanfterer und "radiofreundlicher" Track, der sich aber stimmig in die Tracklist einfügt.

 

Ist der Dozo in seiner "Deuxième Prime"?

In den letzten Jahren flüsterte ein Teil des Publikums, dass Kaaris "überholt" sei. Der Rapper, der überzeugt ist, unter dem Syndrom des "unübertreffbaren Klassikers" nach dem enormen Erfolg von Or Noir 2013 gelitten zu haben, hatte die Kritiker kürzlich bereits mit "Vision", seinem viel beachteten Feature mit La Fouine, zum Schweigen gebracht.

Byakugan bestätigt diese Dynamik. Dennoch bleiben die Meinungen geteilt:

  • Für Puristen und Kritiker (Générations, Fnac): Es ist ein echter Erfolg. Man spricht von einem Kaaris in seiner „zweiten Prime“, der fast eine spirituelle und thematische Fortsetzung von Or Noir bietet. In den sozialen Netzwerken sprechen viele von einem "Knaller" oder "Album des Jahres".
  • Für die Skeptiker: Einige sehen darin eine etwas "aufgewärmte" oder karikaturhafte Seite und meinen, der Künstler schließe sich dem an, was die neuen Zuhörer 2026 von ihm erwarten: Schock und sinnlose Gewalt.

Fazit

Ob man nun von nostalgischem Genie oder Mangel an Erneuerung spricht, eines ist sicher: Kaaris steckt immer noch so viel Leidenschaft in seine Kunst. Mit Byakugan beweist er, dass er die Krone des französischen Hardcore-Raps nicht abgeben will. Ein unverzichtbares Hörerlebnis für jeden respektablen Rap-Fan!

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