Cypress Hill à Bercy : pourquoi ce concert va tout fumer ?
Musique
5 Min Thomas

Cypress Hill in Bercy: Warum dieses Konzert alles rocken wird?

Dichter Rauch legt sich über Bercy. Fünfunddreißig Jahre schwere Bässe und raue Flows, die nie wirklich aus der weltweiten Rap-Szene verschwunden sind. Am 18. Juni 2026 macht Cypress Hill mit der Once Upon A Time in the Summer Tour in der Accor Arena Station.

Cypress Hill auf Tour: Rauch, Bass, Klassiker.

Das Konzert in Kürze

  • Datum: Donnerstag, 18. Juni 2026
  • Ort: Accor Arena, Paris (Bercy)
  • Gäste: Bone Thugs-N-Harmony
  • Tickets: ab 57 €
  • Tour: Once Upon A Time in the Summer Tour

Von L.A. nach Bercy: 35 Jahre dichter Rauch

Cypress Hill war nie eine Band, die verschwindet. Gegründet in South Gate, im Süden von Los Angeles, hat die Crew ihre Signatur schon Ende der 80er Jahre etabliert: verzerrte Bässe von DJ Muggs, rauer Flow von Sen Dog, unverwechselbare nasale Stimme von B-Real, tribale Percussions von Eric Bobo. Eine Formel, die sich nicht verändert hat. Ein Rauch, der nie verflogen ist.

2026 feiert die Band 35 Jahre Karriere mit der Once Upon A Time in the Summer Tour. Eine Feier-Tour, keine lahme Jubiläumstour. Der europäische Teil erstreckt sich von Donington bis Paris über sechs Termine: Download Festival, Mallorca Live, Dortmund, Amsterdam und Bercy als Abschluss.

Paris bekommt also den letzten europäischen Halt. Kein Zufall. Die Accor Arena – zwanzigtausend Plätze, schwere Akustik, massive Graben – bleibt der Ort, der zum Sound von Cypress Hill passt: ein Ort, an dem der Bass den ganzen Raum einnimmt, an dem die Rauchschwaden die Scheinwerfer umhüllen, an dem die Refrains ins Mark dringen.

Black Sunday, Temples of Boom: das Repertoire, das alles sättigen wird

Die Setlist 2026 lässt wenig Zweifel. Insane in the Brain, Hits from the Bong, How I Could Just Kill a Man: drei Songs, die allein die Hälfte des Konzerts tragen. Die Klassiker von Black Sunday (1993) – dem ersten Rap-Album, das #1 der Billboard 200 wurde – bilden das dramatische Herz der Show.

Dazu kommen weniger oft gespielte Stücke aus der Diskographie. Temples of Boom, IV, das neueste Back in Black (2022, produziert von Black Milk, zehntes Studioalbum) bringen Atempausen zwischen den monumentalen Hits. Die Botschaft ist klar: Cypress Hill bietet keine museale Retrospektive. Es ist ein lebendiges Repertoire, verdichtet durch drei Jahrzehnte Bühne.

Fügen Sie die Live-Sektion hinzu – DJ Muggs an den Plattentellern, Eric Bobo an den Percussions – und Sie erhalten die einzige US-Rap-Band, deren Konzert sowohl wie eine Live-Band als auch wie ein DJ-Set klingt. Selten. Beeindruckend.

Der Black Sunday Rekord

Im Juli 1993 stieg Black Sunday direkt auf Platz eins der Billboard 200 ein. Es war das erste Mal, dass eine Rap-Band die Spitze der US-Charts erreichte. Das Album wurde dreifach Platin und etablierte Cypress Hill endgültig im Hip-Hop-Erbe.

Warum dieser Abend für die französische Rap-Szene zählt

Die französische Rap-Szene ist mit Cypress Hill gewachsen. NTM, IAM, MC Solaar – die Gründungsfiguren des französischen Rap haben alle irgendwann den Einfluss der kalifornischen Crew anerkannt. Bei Project X Paris leben wir diese Kultur, weil sie grundlegend ist: Kein moderner Rap ohne diese Genealogie.

Heute umfasst das Pariser Rap-Publikum vier Generationen. Diejenigen, die Black Sunday bei Erscheinen 1993 entdeckten. Diejenigen, die mit Temples of Boom weitermachten. Die, die Cypress über die House of Pain-Verbindung der späten Neunziger kennenlernten. Und die Streaming-Generation, die die Band über Old-School-US-Rap-Playlists neu entdeckt. Alle treffen sich am 18. Juni in Bercy.

Das Ergebnis: ein hybrider Abend. Kein Nostalgie-Termin. Keine Revival-Show. Ein Event-Treffen, das Altersgruppen und Rap-Stämme um dieselbe Band versammelt, in derselben legendären Halle im östlichen Pariser Bogen.

Vibe Check: die Sound-Signatur, die Bercy füllen wird.

Bone Thugs-N-Harmony als Warm-up: zwei Legenden auf derselben Bühne

Das Line-up endet nicht bei Cypress Hill. Bone Thugs-N-Harmony eröffnen den Pariser Abend. Die Gruppe aus Cleveland, entdeckt von Eazy-E und Ruthless Records Anfang der 90er, berühmt für Tha Crossroads und ihren unverwechselbaren harmonischen Flow: eine der einzigartigsten Formationen des US-Rap der Dekade.

Das Paar macht Sinn. Zwei Gruppen, zwei Küsten, zwei Ansätze des 90er-Rap – die kalifornische Trance von Cypress auf der einen Seite, der gesungene Rhythmus des Mittleren Westens von Bone Thugs auf der anderen. Auf derselben Bühne. Das sieht man nicht zweimal.

Sie haben noch zwei Monate, um sich auf den Abend vorzubereiten. Die Tickets sind ab 57 € erhältlich, zwischen Stehgraben und nummerierten Sitzplätzen. Zögern Sie nicht: Der Amsterdam-Teil war in wenigen Wochen ausverkauft.

Vor dem 18. Juni komplett anhören: Black Sunday, das Schlüsselerlebnis.

Die Bühnenkleidung – Cypress Hill Uniform

Die Cypress Hill Uniform besteht aus wenigen Codes: dominierend schwarz, oversize Silhouette, selbstbewusstes Grafik-T-Shirt, fest sitzende Snapback, Bandana und Ketten als Accessoires der Zeit. Eine Grammatik des südkalifornischen 90er-Jahre-Stils, die 35 Jahre ohne Alterung überdauert hat. Bei Project X Paris erkennen wir diese Silhouette – sie prägt den zeitgenössischen Pariser Streetwear, sie ebnet den Weg für die Rap-Energie, die unsere Straßen kleidet. Am 18. Juni nach Bercy zu kommen heißt auch, seine eigene Version dieser Uniform anzuziehen.

Der Rauch kehrt nach Bercy zurück

Fünfunddreißig Jahre weigern sich die Rauchschwaden von Cypress Hill zu verfliegen. Am 18. Juni wird die Accor Arena eine ganze Nacht lang von dieser Klangwolke umhüllt, die den US-Rap neu definiert hat. Der Countdown läuft bereits.

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