Coupe du Monde 2038 : la France peut-elle la ramener à la maison ?
Sport
4 Min Thomas

Weltmeisterschaft 2038: Kann Frankreich den Pokal nach Hause holen?

Eine goldene Trophäe, eine Sommernacht, ein Land, das den Atem anhält. Vierzig Jahre nach dem Triumph von 1998 erwacht die Idee einer Heim-WM wieder – getragen von einem offiziellen Bericht. An diesem Samstag legt Frankreich seine Karten auf den Tisch: Kurs auf die Weltmeisterschaft 2038.

Und wenn die WM 2038 nach Hause käme? Der Traum ist vierzig Jahre alt.

Frankreich 2038: Der Bericht in Kürze

  • Übergabe: an diesem Samstag an Marina Ferrari, Sportministerin (vor dem Top 14 Finale)
  • Das Dokument: 118 Seiten, unterzeichnet von der Vereinigung TES (etwa dreißig Gebietskörperschaften)
  • Drei Ziele: Frauen-EM 2033, Männer-EM 2036, Weltmeisterschaft 2038
  • Szenario 2038: eine gemeinsame Austragung Frankreich-Deutschland zur Reduzierung der CO2-Bilanz
  • Das Symbol: vierzig Jahre nach dem Stern, der 1998 zu Hause errungen wurde

Der Bericht, der die Flamme neu entfacht: Kurs auf 2038

Alles beginnt mit einem Dokument. An diesem Samstag übergibt die Vereinigung Territoires d'Événements Sportifs (TES) an Marina Ferrari, Sportministerin, einen Bericht mit 118 Seiten. Ihre These lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Frankreich muss wieder ein Land großer Sportereignisse werden.

Der Text träumt nicht nur. Er legt drei Bewerbungen auf den Tisch: die Frauen-EM 2033, die Männer-EM 2036 und vor allem die Weltmeisterschaft 2038. Letztere weckt etwas Tieferes.

Denn 2038 ist kein neutraler Termin. Es ist das Echo eines gründenden Sommers, des ersten Triumphes. Der Bericht entfacht diese Flamme neu und legt sie schwarz auf weiß der Regierung vor.

Die deutsche Option

Der Bericht bringt eine clevere Idee ins Spiel: Für 2038 könnte Frankreich gemeinsam mit Deutschland kandidieren. Das erklärte Ziel – die CO2-Bilanz einer XXL-WM zu reduzieren. Zwei Nachbarn, zwei bereits erprobte Stadionparks, ein reduzierter Fußabdruck. Das Solo-Szenario bleibt auf dem Tisch, aber die gemeinsame Option macht Sinn.

Warum erfüllt Frankreich alle Voraussetzungen?

Weil es die Infrastruktur hat. Dank der EM 2016 und der Spiele von Paris 2024 besitzt Frankreich einen der modernsten und vollständigsten Stadionparks Europas. Die Arenen existieren bereits; sie müssen vor allem modernisiert, nicht neu gebaut werden.

Weil die Konkurrenz nachlässt. Glaubwürdige Bewerbungen für große FIFA- und UEFA-Turniere werden rar. Frankreich gehört zu den letzten Ländern, die in der Lage sind, allein oder zu zweit ein Ereignis dieser Größenordnung auszurichten.

Und weil eine WM ein Beschleuniger ist. Über den Sport hinaus würde die Austragung der Konkurrenz eine neue Welle der Modernisierung der Infrastruktur erzwingen. Der Bericht macht dies zum zentralen Argument: Ein großes Ereignis ist ein Hebel für ein ganzes Land.

Wussten Sie schon?

Nach Nordamerika 2026, einem Trio Spanien-Portugal-Marokko 2030 und Saudi-Arabien 2034 weiß noch niemand, welcher Kontinent 2038 ausrichten wird. Die FIFA hat ihre Rotationsregeln nicht festgelegt: Die Tür ist angelehnt, aber nicht weit geöffnet.

Zwischen FIFA-Rotation und angelehnter Tür

Das ist die wahre Spannung. Die FIFA dreht ihre Weltmeisterschaften gerne zwischen den Kontinenten. Und da Europa bereits an der Ausgabe 2030 beteiligt ist, ist nicht garantiert, dass es 2038 bekommt.

Das ist die ganze Wette des Berichts. Früh positionieren, im Gespräch bleiben, bereit sein, wenn sich das Fenster öffnet. Das Dokument sieht sogar einen Plan B vor: Falls die WM nicht klappt, eine EM 2038 auf französischem Boden.

Die Bewerbung ist also kein Selbstläufer. Es ist eine Tür, die Frankreich vor den anderen öffnen will. Sehen Sie den Unterschied? Der Bericht verspricht nichts – er rüstet das Land aus, um richtig zu zielen.

Heimkehr: 2038, vierzig Jahre nach 98

Das Wesentliche bleibt: die Emotion. 2038 würde die Rückkehr der WM nach Frankreich markieren, vierzig Jahre nach dem Sommer 1998 und dem ersten Stern. Für eine ganze Generation wäre das ein Kreis, der sich schließt.

In den sozialen Netzwerken gewinnt der Traum bereits an Fahrt. Die Fans stellen sich eine Trophäe vor, die nach Hause kommt, und eine neue Generation der Bleus, die bereit ist, die Geschichte weiterzuschreiben. Bei Project X Paris spürt man diese Idee schon – ein Land, eine Flagge, ein Sommer zum Neu-Erfinden.

Nichts ist unterschrieben, nichts ist gewonnen. Aber zum ersten Mal seit langem hat der Traum ein Datum. Und dieses Datum merken Sie sich: 2038.

2038, die Heimkehr

Der Traum von 98 ist nie erloschen: Er schlummerte. Heute weckt ihn ein Bericht und gibt ihm einen Horizont. Frankreich hat 2038 noch nicht gewonnen – aber der Countdown hat begonnen.

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